
Die Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Schmarsow gründeten 1968 eine Brandschutzgruppe. Ihre Mitglieder waren: Ilse Lichtwald, Bärbel Kindermann, Ursel Krüger, Gertrud Schelske, Ilse Path, Karin Geißler, Helga Guse, Adelheid Engelmann und kurzfristig Frau Hedtke. Als Verbindungsperson zum Wirkungsbercih fungierte Frau Karin Geißler. Die Leitung der Frauengruppe hatte ansonsten der Bereichsleiter unserer Freiwilligen Feuerwehr.
Schon 1969 konnte die Frauengruppe bei einen Feuerwehr-Ausscheid erfolgreich dran teilnehmen und mit den zweiten Platz Nachhause fahren. Ca. sechs Jahre lang nahm die Frauengruppe an Leistungsausscheiden teil. Auch die regelmäßige Brandschutzkontrolle der Gemeinde war Aufgabe der Feuerwehr. Bis 1982 bestand die Brandschutzgruppe mir vier Frauen. Aufgrund der niedrigen Besetzung der Gruppe, wurden auch Männer mit dessen Aufgaben betraut. In Demmin erhielten die Frauen der Brandschutzgruppe 1988 für 20-jährige Mitgliedschaft eine Prämie von je 100 Mark.
Nach der Wende fand die feierliche Übergabe der Feuerwehrleitung statt. Somit übernahm nun nach Herrn Wilhelm Kuckuk, Oskar Geiger, Otto Lichtwald, Harry Böhling und Herbert Gust nun Herr Horst Kobernuhs 1991 die Wehrleitung. Dieses Amt führt er noch heute durch und ist schon seit knapp 20 Jahren bei uns Wehrleiter.
Eine Hauptaufgabe der Freiwilligen Feuerwehr Schmarsow für 1997 bestand darin, den Feuerlöschteich in Borgwall wieder herzustellen. Außerdem ist die Feuerwehr verstärkt daran interessiert gewesen, die beheizten Räume der seit 1991 leerstehenden ehemaligen Konsumverkaufsstelle als Wehrhaus zu übernehmen das gelang uns denn im Jahre 2000. So konnten wir dann unser Feuerwehrfahrzeug vom Typ LO was 1994 angeschafft wurde und die TS8 und die Uniformen in ordentlichen Räumen unterbringen. Dazu haben wir dann noch Sanitärräume, Büro, Küche und einen Versammlungsraum in eigener Kraft umgebaut.

Im März 2004 war es denn mal wieder soweit wir haben unser jetziges Feuerwehrauto bekommen aus unseren alten LO wurde ein W50 LA als Tanklöschfahrzeug beschafft. Im selben Jahr wurde die Gemeinde Schmarsow eingemeindet in die Gemeinde Kruckow das hieß für uns das auch wir mit eingemeindet wurden, nun hießen wir nicht mehr Freiwillige Feuerwehr Schmarsow sondern Freiwillige Feuerwehr Kruckow Löschgruppe – Schmarsow,seit Februar 2005 haben wir zusammen mit der LG Kruckow einen Wehrführer und einen Stellv. Wehrführer.
Insgesamt besteht die gesamte FFW nun aus 30 aktiven Kameraden 20 Kameraden aus Schmarsow und 10 Kameraden aus der LG Kruckow.
Großbrände der Vergangenheit: (einige Beispiele)
Berichte und Protokolle aus der Vergangenheit zeugen von den Leistungen unserer Freiwilligen Feuerwehr. Ein archiviertes Protokoll vom 22.06.1959 berichtete z.B. über einen Brand- und Katastropheneinsatz in Alt-Tellin. Nachdem am Tag des Geschehens um 11 Uhr das Alarmsignal ertönte, rückte die Feuerwehr mit ihrem Pferdegummiwagen, dessen Fahrer Heinz Path war, aus. Der Brand griff weit um sich und es musste eine Fläche von ca. 5000 qm bespritzt werden. Der entstandene Schaden umfasste 15 dz Heu.
Ein weiterer Brand viele Jahre später, am 24. Mai 1986 entstand im Ölschuppen beim Abfüllen von Waschbenzin. Der massive Schuppen brannte unter starker Rauchentwicklung völlig aus. Ein Faß explodierte und es bildete sich dadurch eine ca. 30m hoher Feuerpilz. Da die Brandbekämpfung mit Schaum nicht erfolgte und die Pumpe wenige Minuten im Einsatz kaputt ging, wurde die Hilfe durch die FFw Jarmen, Daberkow und Kletzin notwendig.
Der letzte Großbrand in Schmarsow war am 4.Mai 1994 gegen 16.30 Uhr. Lichterloh brannte der ehemalige altehrwürdige Pferdestall. Die Freiwillige Feuerwher Schmarsow unter Leitung von Horst Kobernuhs war schnell zur Stelle. Nach anfänglichen Schwierigkeiten begannen die Löscharbeiten, die von platzenden Schläuchen unterbrochen wurden. Zwei Löschzüge aus Tutow und einer aus Völschow beteiligten sich an der Brandbekämpfung. Der Pferdestall und der Querstall brannten bis auf die Grundmauern nieder. Ein Übergreifen auf umliegende gefährdete Gebäude wie z.B. das Wohnhaus von Helene Mondrowski (heute Familie Müller) konnten verhindert werden. Die auf den Pferdestall aufgebaute Sirene meldete noch den Brand bis sie den Flammen zum Opfer fiel. Seitdem hat Schmarsow keine Sirene von 1994 bis zum Jahr 2000 keine Sirene gehabt. Um die Alarmierung der Kameraden zu gewährleisten wurden 1995 die ersten Funkmeldeempfänger angeschafft.

Auch in den Ortsteil Borgwall sind in der Vergangenheit zwei Holzställe abgebrannt. Auf diese Weise verlor Familie Rose einen Stall. Der zweite Holzstall stand auf den ehemaligen Anwesen der Familie Kobernuhs, welcher abbrannte, nachdem die Familie schon ausgezogen war. Herr Kurt Frese zeigte bei den ersten Löscharbeiten großen Einsatz. auf dessen Haus befand sich bis 1990 noch eine Sirene.
Viel weiter zurück- etwa 1961 oder 1962- liegt der Wohnhausbrand bei der Familie Beck in Borgwall, der durch ein Kurzschluss entstand.